Checkliste: In 4 Schritten schneller und besseres Editieren deiner Texte

Feb. 8, 2025 | Produktivität

Über den Autor:

Premium Ghostwriter für Unternehmer, Coaches und Kursersteller – Oliver Ködderitzsch

Ich bin Oliver, ex-Lehrer, Autor, Unternehmer und seit mehr als 10 Jahren im Onlinemarketing unterwegs.

Als Premium Ghostwriter für Coaches, Dienstleister und Unternehmer, helfe ich Expertise und Erfahrung in Content zu verpacken, der passende Leser in Kunden verwandelt.

Mal ehrlich: Als Texter bearbeitest Du Deine Texte entweder viel zu lange – oder gar nicht

Heute bekommst Du vier simple Schritte, die Dir beim Texte editieren helfen – schneller, effektiver und ohne Perfektionismus.

Aber zuerst klären wir das größte Problem beim Editieren: Zeit.

👉 Lohnt sich das ewige Feilen an jedem Wort überhaupt?
👉 Wie viel Zeit sollte man in die Überarbeitung investieren?

In Deinem ersten Jahr als Online-Autor? Gar nicht.
Und selbst danach? So wenig wie möglich.

Denn wenn Du gerade erst anfängst, weißt Du nicht einmal, worauf Du beim Editieren achten solltest.
Du schreibst etwas. Lässt es liegen. Kommst zurück. Und dann? Was genau willst Du ändern?

Das größte Problem: Texte editieren nach Gefühl.

  • Du denkst, dass Dein Text „professioneller“ klingt, wenn Du Deine Metaphern entfernst.
  • Du glaubst, dass Du Absätze erweitern oder kürzen solltest – ohne echten Grund.
  • Du nimmst Wörter raus, setzt andere rein – aber hast keinen klaren Plan.

Ergebnis: Du verzettelst Dich. Du editierst Dich zu Tode. Oder Du gibst ganz auf.

Die einzige Frage, die Du Dir beim Editieren stellen solltest:

„Macht dieser Satz meinen Text wertvoller für den Leser?“

Und die einzige Möglichkeit, herauszufinden, was wirklich „wertvoll“ ist, besteht darin, zu veröffentlichen und Daten zu sammeln.

  • Was kommt bei Deinem Publikum besser an – A oder B?
  • Welche Themen funktionieren – X oder Z?
  • Entwickelst Du bereits eine erkennbare Schreibstimme?

Kurz gesagt: Im ersten Jahr ist Editieren rausgeschmissene Zeit.

Deine Priorität: 80 % Deiner Energie sollten darauf gehen, gute Ideen zu finden und Deinen Gedanken einfach zu veröffentlichen.

Erst, wenn das sitzt, lohnt sich das Feinschleifen.

Jetzt aber zur 4-Schritte-Checkliste, mit der Du Dir stundenlanges Editieren sparst.

Die 4-Schritte-Checkliste für schnelleres Editieren

Es gibt zwei Typen von Editoren:

  1. Die Perfektionisten, die sich in jedem Wort verlieren und nie fertig werden.
  2. Die Faulen, die gar nicht erst überarbeiten.

Beide kommt nicht vom Fleck.

Hier sind vier einfache Schritte, die Dich aus diesem Teufelskreis befreien:

Schritt 1: Warte 24 Stunden, bevor Du editierst

Direkt nach dem Schreiben wirkt Dein Text immer besser, als er tatsächlich ist.

Du bist zu nah dran. Du siehst nicht, was fehlt oder wo es hakt.

Lösung? Abstand gewinnen.

📌 Lass Deinen Text mindestens 24 Stunden liegen.
📌 Ließ ihn mit frischen Augen.
📌 Schau, wo der Fluss stockt oder eine Stelle unklar ist.

Bonus-Tipp:
🔹 Formatierung ist genauso wichtig wie der Inhalt.
🔹 Mach Absätze kürzer.
🔹 Füge Zwischenüberschriften ein.
🔹 Mach’s Deinen Lesern leicht, den Text zu überfliegen.

Das kannst Du alles in weniger als 10 Minuten machen – statt stundenlang Wörter zu drehen.

Schritt 2: Lass ChatGPT Deinen Text in verschiedenen Stilen umschreiben

Willst Du Deinen Schreibstil wirklich objektiv analysieren?

Dann lass ChatGPT verschiedene Versionen Deines Textes schreiben:

📌 In der Stimme eines bekannten Autors: Hemingway, Stephen King, Maya Angelou – und vergleiche, wie sie Deinen Text anders klingen lassen.
📌 Mit unterschiedlichem Ziel: Soll der Text informieren, überzeugen oder unterhalten? Die Tonalität ändert sich drastisch.
📌 Für verschiedene Zielgruppen: Schreib für Teenager, Rentner oder Unternehmer – und sieh, wo Du zu kompliziert schreibst.

Warum das funktioniert:
🔹 Du erkennst, wo Dein Stil unnötig kompliziert ist.
🔹 Du findest Stellen, an denen Dein Text prägnanter sein könnte.
🔹 Du siehst, welche Version am besten zu Deiner Zielgruppe passt.

Das Beste? Dauert keine 30 Sekunden.

Schritt 3: Lies Deinen Text laut vor

Alles sieht gut aus – bis Du es aussprichst.

Dann merkst Du plötzlich:

Schachtelsätze, die Dich aus der Puste bringen
Komplizierte Wörter, die Du nicht mal selbst aussprechen kannst
Absätze, die sich holprig und unrund anhören

Die Regel ist einfach: Wenn Du etwas nicht flüssig aussprechen kannst, solltest Du es nicht so schreiben.

📌 Hier ist Dein 5-Minuten-Fix:
🔹 Luft holen: Wenn Du beim Vorlesen außer Atem kommst, sind Deine Sätze zu lang. Kürzen!
🔹 Stolpersteine finden: Wenn Du über ein Wort stolperst, klingt es gekünstelt. Ersetze es durch ein einfacheres.
🔹 Rhythmus testen: Gute Texte haben einen natürlichen Fluss. Lies laut und hör zu – wo stockt es?

Schnelle Änderungen = großer Effekt.

Schritt 4: Lies Deinen Text auf einem anderen Bildschirm

Der ultimative Hack, den fast niemand nutzt.

Warum?

Weil Dein Gehirn sich an den Anblick Deines Textes auf Deinem Laptop gewöhnt hat.

📌 Lösung: Lies Deinen Text auf dem Handy.

Warum das hilft:

🔹 Du siehst plötzlich Fehler, die Du vorher überlesen hast.
🔹 Dir fällt auf, welche Passagen zu lang oder unübersichtlich sind.
🔹 Du erkennst, wo Du Zwischenüberschriften brauchst.

📌 Extra-Hack für mobile Lesbarkeit:

Keine Textblöcke! Kurze Absätze, keine Wand aus Wörtern.
Fette Zwischenüberschriften, damit Leser das Wichtigste sofort erfassen.
Bullet-Points oder Listen, um Dinge übersichtlich darzustellen.
Einleitung mit nur einem Satz, um den Leser sofort zu packen.

Fazit: Wer online liest, scannt zuerst – und liest dann.
Mach es Deinen Lesern leicht. Sonst sind sie schneller bei TikTok oder Netflix, als Du „Conversionrate“ sagen kannst.

Fazit: Editiere weniger, aber smarter

Hör auf, stundenlang an Deinen Texten herumzudoktern.

  • Schritt 1: Warte 24 Stunden, bevor Du editierst.
  • Schritt 2: Lass ChatGPT Deinen Text in verschiedenen Stilen umschreiben.
  • Schritt 3: Lies Deinen Text laut vor, um Schwachstellen zu finden.
  • Schritt 4: Lies Deinen Text auf dem Handy, um ihn aus einer neuen Perspektive zu sehen.

Ergebnis? Weniger Over-Editing. Mehr Klarheit. Schnellere Veröffentlichung.

Denn am Ende bringt Dich Veröffentlichen weiter als Perfektion. KISS – Keep it simple stupid.

Also: Schluss mit dem Perfektionismus. Raus mit dem Text. 🚀

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